Wenn Abfall plötzlich wertvoll wird: Wie AGREENEW Österreichs Landwirtschaft neu denkt

Die Transformation vom linearen Wirtschaften hin zur Kreislaufwirtschaft birgt große Chancen für die regionale wirtschaftliche Entwicklung in Österreich.

In der Landwirtschaft fallen in großem Umfang Rest- und Abfallstoffe an, die als Ausgansmaterial zur Herstellung hochwertiger Produkte dienen können. Aufgrund ihrer komplexen Zusammensetzung werden diese jedoch kaum einer wirtschaftlichen Nutzung zugeführt, sondern müssen oft unter zusätzlichem Aufwand entsorgt werden. Gleichzeitig ist die österreichische Wirtschaft vom Import fossiler und nicht nachhaltig produzierter Rohstoffe abhängig.

AGreeNew entwickelt neuer Produkte der landwirtschaftlichen Bioraffinerie. Dabei werden regional verfügbaren Reststoffe genutzt, um Biotenside, Pflanzendünger und proteinreiches Futtermittel herzustellen.

Das Projekt umfasst die technische Entwicklung, sowie die Bewertung der verschiedenen Wertschöpfungsketten in Hinblick auf ihre Nachhaltigkeit und ihr wirtschaftliche Potential.

AGreeNew schafft eine klare Datenlage, auf deren Grundlage Entscheidungen für die weitere Implementierung getroffen werden. Ziel ist es, die Abhängigkeit von fossilen und nicht nachhaltig gewonnenen Rohstoffen zu verringern und gleichzeitig die regionale Wertschöpfung und Ressourceneffizienz zu stärken.

Logo des Projektes

Projektdauer
Jänner 2024 – Dezember 2026

Auftraggebende
BMK. Projekt gefördert im Rahmen von: FTI-Initiative Kreislaufwirtschaft (3. Ausschreibung, 2023)

Leistungen der tbwr
Projektmanagement und Projektkoordination
Technologieentwicklung in den Bereichen Fermentation, Herstellung biobasierter Tenside
Prozessbeurteilung
Abschätzung der Wirtschaftlichkeit

Projektpartner
Raumberg-Gumpenstein Reseach & Development,
Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz,
bioNorum GmbH

Weitere Informationen

https://fti-ressourcenwende.at/de/projekte/kreislaufwirtschaft/agreenew.php