Die Erreichung der im Emissionsgesetz-Luft 2018 festgelegten, quantitativen Ziele bei der Reduktion von Ammoniak-Emissionen stellen insbesondere den landwirtschaftlichen Sektor vor große Herausforderungen. Im Projektvorhaben wird daher ein praxistauglicher Ansatz verfolgt, welcher zu einer effektiven Senkung von Ammoniak-Emissionen führt und gleichzeitig regionale Wertschöpfung generiert.
Ziel des Projektvorhabens AMMORE ist landwirtschaftliche Ammoniak-Emissionen aus Wirtschaftsdünger zu vermeiden. Stattdessen wird der sonst in die Umwelt entweichende Ammoniak einer stofflichen Nutzung zugeführt.
Dazu wird ein „Proof-of-Concept“ einer Ammoniak-Sequestrierung und Wertschöpfung als Futtermittel erbracht, welche die quantitative Erfassung der möglichen Emissionseinsparungen sowie die Erarbeitung eines praxisbezogenen Implementierungsszenarios beinhaltet.
Kombiniert mit einer Untersuchung der Eignung und Preiswürdigkeit des Futtermittels liegt eine belastbare Datenbasis vor, welche als Entscheidungsgrundlage für zukünftige, konkrete Umsetzungsprojekte dient.
Der Landwirtschaft wird somit eine neue Möglichkeit gegeben, um nachweislich positive Effekte für Umwelt- und Klimaschutz zu erzielen und zusätzlich regionale Wertschöpfung zu generieren.
Projektdauer
Jänner 2024 - Juli 2025
Auftraggebende
BML Bundesministerium für Land- und Fortwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft (DaFNE Ausschreibung)
Leistungen der tbwr
Projektmanagement & Dissemination
Ammoniak-Management
Abtrennverfahren
Milchsäurefermentationen und fermentative Verwertung
Innovative Nährstoffnutzung
Technologie- und Anlagenkonzept
Projektpartner
Raumberg-Gumpenstein Research & Development
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