Die zentrale Idee von ‚active2work‘ ist, dass ein Teil der Mobilitätszeit, wenn der Arbeitsweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, in die Arbeitszeit eingerechnet wird. Denn mangelnde Zeit ist einer der wichtigsten Gründe, Arbeitswege nicht mit aktiven Modi (eventuell in Kombination mit dem Öffentlichen Verkehr (ÖV)) sondern mit dem motorisierten Individualverkehr (MIV) zu bewältigen. Daher soll die Summe aus Arbeits- und Mobilitätszeit über alle Modi in etwa gleich sein, um modale Chancengleichheit zu ermöglichen und aktive Verkehrsmodi aufzuwerten. Eine Entschleunigung der Alltagsmobilität soll nicht ausschließlich zu Lasten der Freizeit der ArbeitnehmerInnen gehen, um die zentralen Ziele der Mobilitätswende im Verkehr zu erreichen. Mit einem derartigen Paradigmenwechsel wird erwartet, Akzeptanz und Inanspruchnahme aktiver Verkehrsmodi wesentlich und nachhaltig zu verbessern.
Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Verkehrswesen (IVe)
Research Gate
Publikation
Betriebliche und Volkswirtschaftliche Kosten-Nutzen-Analyse,
Dissemination,
Projektleitung,
Projektmanagement,
Systematische Genderbetrachtung,
Workshopkonzeptionierung