RemiHub
Projektinhalt

Die übergeordneten Projektziele im RemiHub-Projekt umfassen
(1) die Erschließung neuer innerstädtischer Logistikflächen,
(2) die Verkürzung der Last-Mile in der Logistikkette sowie
(3) die Nutzung der dadurch verbesserter Rahmenbedingungen für den realistischen Betrieb einer multimodalen Logistikkette.

Um dies zu erreichen wird eine temporäre Mitnutzung von geeigneten bzw. nicht-verwendeten Betriebsflächen des ÖV im Kontext nachhaltiger City Logistik untersucht. Die wesentliche Innovation des Vorhabens ist die Verlagerung der vormals außerhalb der Stadt gelegenen Umschlagsflächen an geeignete, am ÖV multimodal angebundene und geteilt genutzte Standorte im Stadtgebiet, die zugleich die Distanz zu EndkundInnen minimieren.

Mit dieser Veränderung der Last-Mile ist die Erwartung verbunden, die Nutzung nicht-motorisierter Transportmodi sowie autonomer und/oder elektrifizierter Fahrzeuge in der innerstädtischen Last-Mile Logistik nachhaltig zu realisieren bzw. sogar eine Umverteilung mit (schienengebundenen) Transportmitteln des ÖVs zu ermöglichen. Damit kann RemiHub zur Erreichung von lokalen, nationalen und internationalen verkehrs-, klima- und gesundheitspolitischen Zielen beitragen.

Auftraggebende Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) & Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG)
Projektpartner tbw research GesmbH (Konsortialführung),
(Drittleister: thinkport VIENNA, Gebrüder Weiss Paketdienst GmbH)
WIENER LINIEN GmbH & Co KG,
Heavy Pedals Lastenradtransport und -verkauf OG,
­TU Wien, Department für Raumplanung, Fachbereich für Verkehrssystemplanung,
gemeinsam mit aspern.mobil LAB
Weitere Informationen Projektwebseite

Projektdauer September 2018 bis August 2021
Leistungen der tbwr Projektleitung und -management,
Standortbewertung (Dimension & Zeit),
Erreichbarkeitsanalysen,
räumliche Analytik,
Leitung Testlauf und Durchführung Simulation neuer Lieferketten,
Dissemination und Stakeholder-Dialog,